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Mund- 
 piercing
Zunge

Beim Zungenpiercing handelt es sich in erster Linie um ein erotisches Piercing. Seine Funktion besteht in der Stimulation beim Oralverkehr. Die Stimulation wird durch die Kugelstärke oder anderer Aufsätze bestimmt.

Heute tragen viele dieses Piecing ohne sich bewußt zu sein, was es bedeutet.

Bei der Zunge handelt es sich um zwei Muskeln, welche zusammen mit einer Schleimhaut überzogen sind. Beide Muskeln haben ihre eigene Blut- und Nervenversorgung. Gepierct wird genau zwischen den beiden Muskeln.

Als erstes wird der Mundraum mit einer speziellen Lösung desinfiziert. Anschließend erfolgt die Betäubung durch ein Schleimhautspray.

Obwohl wir den Einsatz einer Zange nicht gutheißen, kann beim Zungenpiercing auf diese nicht verzichtet werden. Die Muskelkraft ist zu groß und das Milieu zu glitschig, als das jemand die Zunge in einer Position halten könnte. Die Klemme wird nur soweit zusammengehalten, wie es notwendig ist.

Ist die richtige Position gefunden, wird durchstochen. Das Piercing darf nicht tiefer liegen, als der Beginn des Zungenbändchens! Es sollte nicht zu weit vorne liegen, da ansonsten die Zunge gespalten wird. Gestochen wird mit einer Braunüle.

Zum Abschluß werden die Kugeln fixiert und der Mundraum nochmals desinfiziert.

Verheildauer: 2 Wochen

Schmuckeinsatz: Als Erst- und Verheilschmuck wird ein PTFE-Stab von 1,6 mm Stärke und Überlänge (20 bis 23mm) verwendet. Diesen sollten Sie mindestens über 3 Tage, besser während der Verheildauer, beibehalten. Später kann er durch einen kürzeren Stab ersetzt werden.

Die Risiken:

Keloide, Schwellung