Home
Piercing
Intimpiercing 
 weiblich
Intimpiercing 
 männlich
Intimpiercing

Intimpiercing sind im wahrsten Sinne wörtlich zu nehmen - sie sind intim.

Viele dumme und alberne Vorurteile sind verbreitet: die Träger sind sexgeil, gehören zu der SM-Szene oder sind pervers.

Keines dieser Vorurteile ist richtig, außer eines vielleicht: IntimpiercingträgerInnen gehören meistens der “gehobenen” Schicht an. (Noch heute wird ein Intimpiercing traditionell mit Goldschmuck getragen.)

Im Gegensatz zu anderen Piercing unterteilt sich diese Piercingart nicht nur in ‘männlich/weiblich’, sondern auch in ‘privat/stimulated’. ‘Privat-Piercing’ umschreibt alle Intimpiercing, welche keine stimulierende Wirkung haben. Sie sollen attraktiver machen und PartnerInnen reizen (Weshalb rasieren sich einige Millionen Deutsche den Intimbereich? Etwa weil Haare schmerzen?).

Bei den ‘stimulated’ müssten wir eigentlich nochmals unterscheiden zwischen z.B. ‘self/other’. Einige Piercing stimulieren die Person, welche dieses Piercing trägt, andere den PartnerIn. Und auch hier ließe sich unterteilen, in jene welche bei Bewegung stimulieren (z.B. gehen) und jenen, welche erst beim Geschlechtsakt ihre volle Wirkung entfalten.

Verwirrt? Macht nix. Die Übergänge sind fließend.

Wie auch immer: Intimpiercings sind etwas Besonderes.

Schaue dir die PiercerIn an und entscheide nach deinem Gefühl: ist er/sie dir sympathisch.

Sind die Arbeitsräume und Materialien sauber?

Sind die Informationen umfangreich und in sich logisch oder ist angeblich alles ‘easy & cool’?

Günstig sind zwei bis drei Sitzungen:

1. Kennenlernen - Allgemeine Informationen sammeln über die PiercerIn, Studio und Piercingmöglichkeiten und Nachsorge.

2. Beratung - Hier wird es konkret! Jetzt musst du sagen was willst und zeigen, was du hast!
Was du tragen kannst ist abhängig von deiner Anatomie. Nicht jedeR kann jedes Piercing tragen. Wie dieses Piercing letztendlich gestaltet ist, hängt von deinen Vorlieben und Neigungen ab. Letztendlich auch von deiner Partnerwahl: dasselbe Piercing kann unterschiedlich bei Hetero- und Homosexuellen ausfallen.

3. Sonderfälle - In diesen Fällen muss der entsprechende Schmuck erst als Sonderanfertigung hergestellt werden. Dieses führt zu einer Zeitverzögerung von 2 - 4 Wochen bis zum Piercing.

Die Risiken:

Herauswachsen des Schmuckes, Hämatom, Keloide, oberflächliche Piercing, Partnerschaft